ACHTUNG: Die vorgesehene Veranstaltung "Ich bin so knallvergnügt erwacht" am 13. Oktober muss leider entfallen, da die Künstlerin kurzfristig ein Engagement in Berlin annehmen konnte. Wir bitten um Verständnis!


 "Melange am Mittwoch" am 27. September. Das PROGRAMM:

Die Sommerpause ist vorbei, und damit auch die melangelose Zeit. Das Warten hat ein Ende. Am 27. September ist es wieder soweit: Die nächste Melange steht an.

Umrahmt wird dieser Abend von einer jungen Liedermacherin, eifrigen Melangegängern durchaus bekannt: Eine bilderreiche Sprache, eine samtweiche Stimme und vielseitiges Gitarrenspiel: Das zeichnet Johanna Herdtfelder aus, die bereits schon zweimal anlässlich einer Melange das Publikum mitreißen konnte. Im Herbst wird sie ihr drittes Duo-Album veröffentlichen. Zuvor ist sie solo bei der Melange zu Gast, mit ein paar brandneuen Stücken im Gepäck. Sie wird den Abend musikalisch eröffnen und auch beschließen.

Selbstverständlich gibt es wie gewohnt wieder einen literarischen Teil, den diesmal Günter Sopper höchstpersönlich übernimmt. Er trägt in seinem im österreichischen Memoiren-Verlag Bauschke neu erschienenen Buch "Lachpflichtversicherung" Texte vor, welche die Besucher seiner Lesung noch nicht zu hören bekommen haben!! Auch für diese gilt (die Texte und die Besucher), was der Autor im Vorwort versichert: "...Allerdings können Sie sich leicht im Gestrüpp der Sprache verlieren, und das ist nicht lachhaft, wo doch Eindeutigkeit der Sprache Pflicht ist?"

Vor der Pause gibt es dann noch Lieder und Texte von Licht und Schatten. "Zwielicht" nennen Uwe Bauer, Hans-Paul Möller und Klaus Möller ihr neuestes gemeinsames Programm, aus dem sie Ausschnitte bei der Melange präsentieren, bevor sie dann das gesamte Programm auf die Bühne des Vorstadttheater bringen. Dass Tag und Nacht zusammen zu begreifen sind, dass Schönheit ein Zusammenspiel, ein Mischling ist, dass Sternengefunkel erst im Dunkeln erscheint, dass die Dämmerung eine Liebeserklärung verdient, dass der Schatten ein Riss im Licht ist, dass man mit geschlossenen Augen womöglich besser sieht - solche Einsichten bringen die Lieder und Texte zutage, sparsam szenisch arrangiert, begleitet von Gitarre, Ukulele, Gurkenbass und Eierschneider, Trommel und Schejtholz.

Nach der Pause kommen sie wieder, die "Stadtsheriffs von Tübingen". Ralf Mück (als Oberstadtsheriff Horst Müller-Thurgau, auch "Hodde" genannt) und Uwe Kaiser (als Universitätsstadtunteramtsanwärter Manfred Traurig, besser bekannt als "d'r Knöllchen-Manne" ziehen wieder vom Leder. Zusammen mit Tagblatt-Translater Albrecht Ackermann und Wolfgang Gruber am Akkordeon.

Bevor Johanna Herdtfelder noch einmal auf die Bühne kommt, stellt sich zum ersten Mal bei einer Melange der eigentliche Chef des Hauses vor: der Kasper aus der Tübinger Puppenbühne. Der Quatschkopf, der sein Maul net halten kann, muss sich einfach mal darstellen. Gespielt von Alexander Herrmann.